Hygienesiegel für Altenheime

[13. März 2018] Mehr als 100 NRW-Lebensmittelchemiker treffen sich am 14. März an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu ihrer Arbeitstagung 2018. Auf dem Programm stehen u.a. die Analyse „intelligenter Oberflächen“ auf Textilien oder auch die gesundheitlichen Aspekte von Tee und Kaffee. Veranstalter sind die Lebensmittelchemische Gesellschaft, das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) sowie die Fakultät für Chemie.

Das Tagungsprogramm spiegelt die Breite des Berufsprofils staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker. Die Experten des gesundheitlichen Verbraucherschutzes diskutieren, ob sich mit einem einheitlichen „Werkzeugkoffer“ aus der Wasser-, Luft- und Oberflächenanalytik auch Großküchen in Altenheimen zertifizieren lassen als Alternative zur einst propagierten amtlichen Hygieneampel.

Gefragt wird auch danach, wann Nahrungsmittelallergene im Magen-Darm-Trakt als solche wirken. Das Landeskriminalamt präsentiert anschaulich, wie Betäubungsmittel analysiert werden („Wahn und Wirklichkeit“). Außerdem geht es um Weiß-Pigmente für Kosmetika, Made in Germany.

Weitere Informationen:
https://www.gdch.de/fileadmin/downloads/Netzwerk_und_Strukturen/Fachgruppen/Lebensmittelchemiker/Regionalverbaende/nrw/programm_rv_nrw_2018.pdf

Dr. Olivier Aust, Lebensmittelchemische Gesellschaft, Regionalverband NRW, Tel. 0173/817 82 82, lebensmittelchemie.nrw@gmail.com

Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/379-2430, beate.kostka@uni-due.de

Advertisements