Strommärkte berechenbar machen

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[4. April 2017] Die Energiewende ist in Deutschland beschlossene Sache. Wie sich der Strommarkt verändert, wenn immer mehr erneuerbare Quellen angeboten werden, untersucht Dr. Florian Ziel (27). Er ist neuer Junior-Professor für Umweltökonomik, insbesondere der Ökonomik erneuerbarer Energien an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Ob und wie sich die Entwicklungen im Energiesektor prognostizieren lassen, erforscht er. Und zwar modelliert er das Marktgeschehen mit vielfältigen Daten und Algorithmen, die sowohl die Nachfragezahlen als auch Kapazitäten der Kraftwerke und Speicher sowie die Erzeugung von Wind- und Solarenergie umfassen. Erkenntnisse daraus könnten u.a. nützlich sein, um den Handel im Energiesektor effizienter zu gestalten, die Versorgung sicherer zu machen und politische Eingriffe besser abzuschätzen.

Florian Ziel studierte Mathematik und Statistik an den Universitäten Dresden (2008 bis 2013), Dublin (2011/12) und Viadrina in Frankfurt/Oder (2012 bis 2016), an der er mit Auszeichnung promoviert wurde. Am European Centre for Advanced Research in Economics and Statistics der Universität Brüssel und am Oxford Centre for Industrial and Applied Mathematics der Universität Oxford entwickelte er 2015 statistische Methoden weiter, mit denen energie- und finanzwirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden.

Weitere Informationen:
Jun.-Prof. Dr. rer. pol. Florian Ziel, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Tel. 0201/183-7608, florian.ziel@uni-due.de

Redaktion:
Alexandra Nießen, Tel. 0203/379-1487

Bildhinweis:
Foto zu dieser Pressemitteilung (Bildbeschreibung: Prof. Dr. Florian Ziel, Foto: UDE/Frank Preuß)

 

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