Netzwerk für Nachhaltigkeit an Hochschulen: Entwickeln – vernetzen – berichten.

[10. November 2016] Strom sparen, Abfallströme managen, Energiescouts einsetzen: Gute Ideen für den nachhaltigen Hochschulalltag gibt es einige – sie auszutauschen, macht daher sehr viel Sinn. Ein neues Netzwerk will genau das tun, und so treffen sich am 13. Dezember elf deutsche Hochschulen zu einer Auftaktsitzung in Berlin. Auch die Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört dazu.

Das Verbundprojekt „Nachhaltigkeit an Hochschulen entwickeln – vernetzen – berichten“ (HOCHN) wird vom Bundesforschungsministerium über zwei Jahre mit 2,5 Millionen Euro gefördert. Praktisches und wissenschaftliches Wissen soll so verknüpft werden, um eine bewusste Entwicklung an Hochschulen zu fördern. Fünf Handlungsfelder gibt es: Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Forschung, Lehre und Betrieb.

Das heißt konkret, ein Netzwerk aufbauen, ein gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit entwickeln, Aktionen fördern und Leitfäden erarbeiten. Die Leitfäden zur nachhaltigen Hochschulentwicklung sowie die gesammelten Beispiele sind hilfreich für alle Hochschulen. Koordiniert wird der neue Verbund vom Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) der Universität Hamburg.

Weitere Informationen: Prof. Dr. André Niemann, andre.niemann@uni-due.de, https://www.uni-due.de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit.php

Beate Kostka

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