Was bleibt, was ändert sich in China?

[28. November 2016] Neue Normalität – unter diesem Schlagwort wird das chinesische Entwicklungsmodell in moderne Bahnen gelenkt. Ein internationaler Workshop an der Universität Duisburg-Essen (UDE) bringt jetzt renommierte Professoren zusammen, die dazu forschen. Eine seltene Konstellation, reisen doch allein acht von ihnen aus den USA und fünf aus China an. Die Veranstaltung vom 1. bis zum 3. Dezember im Duisburger Mercatorhaus ist offen für interessierte Kollegen und Studierende.

„2013 hat die Volksrepublik umfangreiche Reformen eingeleitet, um das Wirtschaftssystem zu stabilisieren und die negativen sozio-ökologischen Begleiterscheinungen des Turbowachstums abzupuffern“, erklärt Prof. Dr. Nele Noesselt, die den Workshop leitet. Nun debattieren die Fachleute über die verschiedenen Konzepte legitimer Herrschaft und politischer Ordnung. In ihren Vorträgen wird es auch um die private Wirtschaft, Elektromobilität und Kulturpolitik gehen.

Professorin Noesselt versucht, in das geschlossene System des Landes zu blicken und hinterfragt, wie anpassungsfähig es ist. Sie untersucht in einem DFG-Projekt die Idealvorstellungen politischer Herrschaft. Was sie besonders umtreibt: Welche Ideen beeinflussen die politische (Mit-)Gestaltung und die Neuausrichtung der politischen Ordnung?

Der Workshop findet in englischer Sprache statt. Um Anmeldung wird gebeten, nur noch wenige Plätze sind verfügbar: Pinar Karahan, pinar.karahan@stud.uni-due.de.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Nele Noesselt, Institut für Politikwissenschaft, Tel. 0203/379-2239, nele.noesselt@uni-due.de

Katrin Koster

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