Neues Institutsgebäude: Raum zum Durchstarten.

[22. September 2016] Büros, Seminarräume, Hörsäle und ein Lernlabor breiten sich auf den 6.500 qm des neuen sechsgeschossigen Institutsgebäudes S06 auf dem Essener Campus aus. Mit dem so genannten Rotationsgebäude, in dem die Bildungswissenschaften jetzt ihren festen Sitz haben, wurde eine der größten Baumaßnahmen des Hochschulmodernisierungsprogramms (HMoP) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) umgesetzt.

„Der Neubau bietet der Fakultät für die Bildungswissenschaften beste Voraussetzungen für erfolgreiche Forschung, Lehre und Verwaltung. Davon profitieren alle: Lehrkräfte, Studierende und Fakultätsbeschäftigte“, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. An der rund 25 Mio. teuren Maßnahme beteiligten sich das Land und die UDE mit 60 Prozent über das HMoP. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW übernahm 40 Prozent als Bauherr und Eigentümer der universitären Liegenschaften.

„Aktuell haben wir über 42.000 Studierende an der UDE – so viele wie nie zuvor“, erläuterte Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke, „dazu kommen viele neue Forschungsprojekte – die Uni braucht mehr Platz, um ein gutes Arbeitsumfeld zu bieten. Neben den beiden neuen Hörsaalzentren verbessert das neue Gebäude die Raumsituation erheblich.“

Zunächst wurde es als Rotationsgebäude für laufende Baumaßnahmen genutzt:
Das Prüfungswesen, das Akademische Auslandsamt oder auch die Inneren Dienste der Uni-Verwaltung wichen in den Neubau aus, während das Gebäude V15 saniert und modernisiert wurde. Auch die Bildungswissenschaften zogen mehrfach um: von R12 in die Weststadttürme und dann noch einmal in den Neubau, um hier endgültig anzukommen. Kein leichtes Unterfangen für die sechs Arbeitsbereiche der Fakultät – den Instituten für Berufs- und Weiterbildung, für Pädagogik, Psychologie, Soziale Arbeit und Sozialpolitik sowie das Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung. Die Sport- und Bewegungswissenschaften nahmen den Lernbetrieb in der neuerrichteten Zweifach-Sporthalle in Essen auf.

„Zeit und Energie in die Umzüge investieren zu müssen, war für die meisten zunächst nicht besonders reizvoll. Aber einmal in den neuen Räumen angekommen, wurde schnell klar: Es hat sich gelohnt! Nicht nur, dass kurze Wege leichter gegangen werden – moderne, gut ausgestattete Arbeitsbereiche motivieren Lehrende wie Lernende. Es ist eine Anerkennung ihrer Leistung“, so Dekan Prof. Dr. Horst Bossong.

Forschung und Lehre der Institute vereinen sich: Neben Seminarräumen, Hörsälen und der Fakultätsverwaltung ist das Learning Lab in den unteren beiden Etagen untergebracht. Darin werden neue mediengestützte Formen des Lehrens und Lernens entwickelt und erprobt. Beide Geschosse verbindet eine Freitreppe mit der zentralen Halle. In den vier Etagen darüber befinden sich die Büros der Lehrstühle – je nach Lage mit blendgeschütztem Blick in den begrünten, hell verputzten Innenhof.

Zusätzlich zu den Bandfenstern lässt der über drei Geschosse verglaste Eingangsbereich viel Tageslicht in das barrierefreie Gebäude, in dem sich durch ein taktiles Bodenleitsystem auch blinde und seheingeschränkte Menschen zurechtfinden.

Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/verwaltung/hmop/

Amela Radetinac, Tel. 0203/379-2429

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