Das chinesische Wirtschaftswunder

[20. August 2016] Lange hatte China sehr hohe Wachstumsraten, galt als Motor der Weltwirtschaft. Wie dies gelang, erläutert der ehemalige Vizepräsident und Chefökonom der Weltbank: Prof. Justin Yifu Lin kommt am 31. August um 18 Uhr in das Duisburger Lehmbruck Museum; eingeladen haben ihn das Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und das Konfuzius-Institut. Sein Vortrag zur Strukturökonomik und Entwicklung Chinas richtet sich an alle Interessierten.

Unter dem Titel „New Structural Economics: The Third Wave of Development Thinking – Understanding the China Miracle“ schlägt Justin Yifu Lin einen Bogen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute. Der Direktor des Zentrums für Neue Strukturökonomik und Dekan des Instituts für Süd-Süd-Zusammenarbeit an der Universität Peking erklärt den Weg von Entwicklungsländern, speziell den von China.

Für ihn ist die neue Strukturökonomie (NSE) ein vielversprechender Ansatz, wenn Länder ganz vorn mitmischen wollen: Demnach soll ein Entwicklungsland vor allem jene Industriezweige fördern, die komparative Kostenvorteile in der globalen Arbeitsteilung bieten – verglichen mit den technologischen Geberländern. Bei wachsendem Devisengewinn und einem verbesserten technischen Wissen könne man sich anschließend auf technologieintensive Branchen konzentrieren.

Justin Yifu Lin war von 2008 bis 2012 bei der Weltbank. Zuvor gründete und leitete er an der Universität Peking das China Centre for Economic Research.

Der englische Vortrag ist kostenfrei, um eine Anmeldung unter konfuzius-institut@uni-due.de oder Tel. 0203/3063131 wird gebeten.

Weitere Informationen:
Sarah Reimann, Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST), Tel. 0203/379-1942, sarah.reimann@uni-due.de

Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488

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