Sprache geht mit der Zeit.

instagram_historisches_englisch[18. August 2016] Einst wurde Englisch nur auf einer kleinen Insel gesprochen, heute verständigt man sich damit weltweit. Natürlich sind Aussprache, Grammatik, Wortschatz und Kommunikationsweisen in all den Jahrhunderten nicht gleich geblieben. Das macht es für Forscher spannend; jedes zweite Jahr tauschen sie sich auf der internationalen Konferenz zur englischen historischen Linguistik aus – diesmal an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Das Institut für Anglophone Studien hat vom 22. bis zum 26. August etwa 200 Wissenschaftler aus drei Kontinenten zu Gast. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie internationale Verlage unterstützen das Treffen.

Wer das Historische Englisch untersucht, hat viel vor sich. Denn gemeint ist die Zeit vom 7./8.Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert, als Englisch sich von einer rein germanischen zu einer typologisch gemischten Sprache entfaltete, als aus einem hauptsächlich mündlichen Kommunikationsmittel eine hochentwickelte Schriftsprache wurde.

Interessant ist aber nicht nur, wie sich die Sprache wandelte, sondern warum. Welche gesellschaftlichen, kulturellen und fremden Einflüsse gab es? Die gleichen Fragen werden Linguisten auch später einmal stellen, wenn sie auf das heutige Englisch zurückblicken.

Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/anglistik/icehl19
Prof. Dr. Birte Bös, Institut für Anglophone Studien, Tel. 0201/183-2303, icehl@uni-due.de

Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429

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