Fluchtursachen bekämpfen und Politik solidarisch gestalten.

[24. Juni 2016] Aktuell sind 65 Mio. weltweit auf der Flucht: Dieser traurige Rekord ist Thema des diesjährigen Friedensgutachtens, das u.a. vom Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) herausgegeben wird. Darin fordern die Wissenschaftler/innen die Regierungen Europas auf, die Fluchtursachen zu bekämpfen und die -politik solidarisch zu gestalten.

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Friedensgutachten 2016
Johannsen, Margret / Schoch, Bruno / Mutschler, Max M. / Hauswedell, Corinna / Hippler, Jochen (eds.)

“Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlingspolitik solidarisch gestalten”. Mit dieser Forderung richten sich die Herausgeber und Herausgeberinnen des Friedensgutachten 2016 in diesem Jahr an die Bundesregierung und die Regierungen Europas. Anlässlich des dominierenden Themas in Politik und Medien stellt auch das diesjährige Friedensgutachten Flucht und Fluchtursachen in den Fokus, wobei diesen der zentrale Begriff der Verantwortung gegenübergestellt wird. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen beurteilen dabei die Konfliktrealität aus friedenspolitischer Perspektive und gehen beispielsweise auf die Konflikte im Irak und in Syrien sowie deren Auswirkungen auf die bereits instabile Region ein. Die Herausgeber und Herausgeberinnen Margret Johannsen (IFSH), Bruno Schoch (HSFK), Max M. Mutschler (BICC), Corinna Hauswedell (FEST) und Jochen Hippler (INEF) stützen ihre überspannende Stellungnahme auf diese Beiträge.

Das Friedensgutachten erscheint seit 1987 und wird im Auftrag der fünf deutschen Friedensforschungsinstitute herausgegeben. Es wird in diesem Jahr gefördert durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF).

http://inef.uni-due.de/cms/index.php?article_id=1&clang=0

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