Manga-Flair an der UDE.

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[11. April 2016] Ein spinnenartiges Wesen will den Betrachter dichter heranlocken. Eine geisterhafte weibliche Gestalt mit fuchsartigen Zügen leuchtet den Weg. Eine Priesterin wendet sich liebevoll zwei mannshohen löwenartigen Tieren zu: 35 Mangas, gezeichnet von Fans der japanischen Popkultur, zeigt derzeit das Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Mangas haben auch hierzulande viele Anhänger, die sich auf Messen wie der DoKomi in Düsseldorf austauschen; dort gibt es alljährlich auch einen Zeichenwettbewerb. Eine Auswahl der besten Bilder vergangener Jahre ist nun am IN-EAST zu sehen. Die teils postkartengroßen, teils großformatigen Kunstwerke kommen mal mystisch und dunkel, mal verspielt und farbenfroh daher. Im typischen Manga-Stil zeigen sie übernatürliche Wesen des japanischen Volksglaubens, setzen sich mit dem Thema Zeit auseinander, stellen die deutsch-japanische Freundschaft dar und bilden DoKomi-Maskottchen ab.

Die Ausstellung kann bis zum 22. Juli zu den Öffnungszeiten des IN-EAST besichtigt werden: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Gebäude LE, 7. Stock, Forsthausweg, Campus Duisburg.

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