Lebensnahe Bildungsforschung

2016-02-16_didacta
Strategieschlüssel. (Foto: Raja Herold-Blasius)

[16. Februar 2016] Die didacta ist Europas größte und bedeutendste Bildungsmesse. Vom 16. bis zum 20. Februar dreht sich in Köln alles um Trends und Perspektiven für Kitas, Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen. Die Fachleute der Universität Duisburg-Essen (UDE) – eine große Ausbildungsstätte für künftige Lehrer – geben ihr Wissen hier gerne weiter. Sie sind mit zehn Projekten vertreten, die beispielhaft die Lehr-/Lernforschung vorstellen. Informatik, Biologie, Mathematik oder Deutsch als Zweitsprache: das Spektrum ist weit gefasst.

 

Einige Beispiele: Didaktische Unterrichtsreihen für die Sekundarstufe I sollen Natur und Technik enger mit dem Schulalltag verknüpfen. Gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) werden diese von den Grundschulpädagogen entwickelt und ins Netz gestellt.

Online-Experimente in MINT-Fächern macht das EU-Projekt Go-Lab aus der Informatik möglich. Forschend-entdeckendes, selbstständiges Lernen soll dadurch erleichtert werden. Mit echten naturwissenschaftlichen Versuchen überprüfen Schüler, ob ihre Hypothesen stimmen. Über das Internet können sogar reale Forschungsstationen wie das Faulkes-Teleskop gesteuert werden.

Virtuelle Karten bzw. Geomedien will ein weiteres didaktisches Projekt im Sachunterricht verankern. Digitale Mapping-Technologien und Visualisierungen werden direkt am Messestand erklärt. So können Kinder Raumgestaltung besser verstehen. Im bewährten „Raumplanungsdorf“ entstehen eigene Ideen, die sich mittels Tablets schließlich in echte Karten verwandeln.

Bisher verschlossene Türen öffnen clevere Schüler künftig mit den so genannten Strategieschlüsseln aus der Mathematik-Didaktik: Auf Hilfekarten stehen passende Vorgehensweisen, damit das Problemlösen erfolgreich gelingt.

Messestand: Halle 6.1, Stand A 064
Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488

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