Physik unkonventionell denken

2016-02-10_freestyle_physics

[10. Februar 2016] Freistoß, Crashtest und Wasserrakete – was auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun hat, illustriert das breite Spektrum der freestyle-physics. Der beliebte Schülerwettbewerb an der Universität Duisburg-Essen (UDE) geht bereits in die 15. Runde. Für alle Nobelpreisträger von morgen sind die sechs fordernden Aufgaben nun online.

Die Wahl wird nicht leicht: Neben den Dauerbrennern Wasserrakete und Kettenreaktion haben sich die UDE-Physiker weitere vertrackte Fragen ausgedacht. So wird bei der Aufgabe Crashtest ein Fahrzeug gesucht, dessen Inhalt besonders gut gegen einen Auffahr-Unfall geschützt ist. Wer es filigraner mag, ist vielleicht für die Papierbrücke zu haben. Eine klapp-, ausfahr- oder zerlegbare Brücke mit minimalem Eigengewicht soll entstehen, die einen Abstand von 80 cm überbrückt und dabei in der Mitte ein Gewicht von 400 g trägt.

Oder lieber mit dem Wind basteln? Bei der nächsten Frage geht es um eine Windmühle, die einen Luftstrom erzeugt, mit dem wiederum eine zweite Windmühle angetrieben wird. Fußballfans begeistern sich – mit Blick auf die EM – sicher für den Freistoß. Hier soll eine Vorrichtung konstruiert werden, die einen Tennisball über eine Abwehrmauer hinweg in ein Tor schießt.

Freestyle-physics wird seit 2008 von der Stiftung Mercator gefördert. Bis zum 6. Juni können Lehrer ihre Schülergruppen aus den Klassen 5 bis 13 anmelden, die Ende Juni ihre Ergebnisse am Duisburger Campus präsentieren. Dabei geht es nicht um die optisch ansprechendste Lösung, sondern eher um das Unkonventionelle, freestyle eben.

Weitere Informationen:
http://www.freestyle-physics.de/

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