Wir retten Leben.

2016-01-06_wir_retten_leben

[6. Januar 2016] Eigenständig und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen: Wer möchte das nicht? Im Alter kann dies mitunter schwierig werden, denn die Leistungsfähigkeit lässt langsam nach. Wer hilft, wenn man fällt oder bewusstlos wird? Die pflegenden Angehörigen sind überfordert: Sie können die Situation nicht jederzeit im Auge behalten, damit im Notfall rasch geholfen werden kann. Die UDE-Forscher entwickeln gerade den idealen Alltagsroboter für hilfsbedürftige Menschen, der sie in allen Lebenslagen rund um die Uhr betreuen kann. Er wird nicht krank, müde oder lustlos. Wichtig ist, dass sich der Pflegeautomat intuitiv steuern lässt und seinerseits aktiv reagieren kann, wenn Not am Mann ist. Er bewegt sich frei im Raum, reagiert auf Handzeichen und Ansprache, kann Notfälle und Verletzungen erkennen und im Notfall direkt Kontakt zu einer Rettungsleitstelle aufnehmen. Dank seines leistungsfähigen Energiespeichers funktioniert er Tag und Nacht.

Dem persönlichen Assistenten wurde ein Tiefenkamerasystem installiert. Mit ihm erkennt er, wann er Familienangehörigen oder Pflegern signalisieren muss, dass sie eingreifen müssen. Er erkennt Wände, feste Einrichtungsgegenstände und bewegte Objekte, um die er sich herummanövriert.

Autonome Systeme können zunehmend im Alltag eingesetzt werden und Menschen entlasten. Sie beobachten eigenständig rund um die Uhr den Gesundheitszustand des Betroffenen – sei es in der eigenen Wohnung oder in der Seniorenresidenz. Tritt ein Notfall ein, wird die Rettungsleitstelle kontaktiert und mit den nötigen Informationen versorgt.

Weitere Informationen:
https://www.uni-due.de/faromir/

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